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Test Review: Longboard Moonshine Firewater

So. 04. Sep 2016, 16:31 Uhr | Timotheus Kredel | 0 Kommentare

Test Review: Longboard Moonshine Firewater

Nach den Freeride und Downhill Brettern habe ich mir das Firewater geschnappt. Das Firewater will ein Cross-over Brett sein und ist von Allem ein bisschen, ob es auch in jeder Kategorie überzeugen kann, habe ich versucht herauszufinden

Facts:

  •          91 cm lang und 24.5 cm breit
  •          Wheelbase Optionen von 45.7 cm bis 48.3 cm
  •          Vertikal verleimter Holzkern
  •          Umrandet mit einer 60D Urethan Kante
  •          Kommt mit Roam Grip
  •          Stiff
  •          Wasserdicht
  •          Symmetrisches Shape
  •          Doublekick Shape

Das Firewater im Test:

Ich bin das Board mit 165 mm Arsenal Cast und White Lightning Slip Wheels in 81a gefahren.

Qualität:

Das Board ist wie jedes der Moonshine Bretter handgemacht in den USA und besitzt einen vertikal laminierten Holzkern und eine 60D Urethan Kante. Für einen ausführlichen Qualitätsbericht verweise ich hierzu auf das Review zum Moonshine Rum Runner.

Durch die Urethankante und die kratzfeste Grafik, sind auch Grinds und Techslides kein Problem. Auch wenn es auf den Kicks rutscht, halten die Kanten.

Cruising/Freestyle:

Das Brett macht bei der  täglichen Fahrt zur S-Bahn  oder in der Stadt eine gute Figur. Durch die kurzen 90 cm ist man auch noch schön wendig unterwegs. Da es extrem leicht ist, ist es kein Problem das Brett auch mal auf den Rücken zu schnallen. Das Brett bietet auch für größere Füße genügend Platz und man tritt sich nicht, wie bei den meisten anderen Cruisern oder Minicruisern, selbst auf die Füße.

Durch die massiven Kicks hat man ordentlich Pop im Board und Ollies den Bordstein hoch und runter oder krasse Flip Tricks im Park sind kein Problem. Durch das geringe Gewicht lässt sich das Board gut hoch kicken und kann sich trotz der Größe mit einem normalen Skateboard messen.

Guter Pop dank ausgeprägten KicksGuter Pop dank ausgeprägten Kicks

Freeride/Techslide:

Das Brett hat ein leichtes Concave, bietet aber trotzdem genügend Halt, um beim Freeride nicht vom Brett zu rutschen. Als Downhill Brett würde ich das Brett nicht verwenden, da es dafür einfach nicht ausgelegt ist. Durch das breite Shape hat man genug Platz seine Füße richtig zu platzieren und wird nicht durch die Kicks gestört.

Dank des symmetrischen Shapes kann man ohne Probleme switch fahren. Wer am Berg auch gerne mal einen Ollie oder einen Flip Trick macht, ist hier gut beraten. Das Brett ist schön kompakt und macht viel Spaß am Berg. Für wirklich hohe Geschwindigkeiten ist es nicht wirklich geeignet, aber wer auf Spielereien während des Runs steht, sollte zu diesem Brett greifen.

Ich habe mit diesem Brett meine ersten Techslide Erfahrungen gesammelt und war freudig überrascht. Das Brett lässt sich gut ausbalancieren und man kann 360 er und 720 er machen bis einem schlecht wird, und wenn die Kicks dann doch mal über den Boden schleifen ist das, dank der Urethan Kante und dem Glasfaseraufbau kein Problem und Mann und Brett haben ohne große Macken überlebt.

Rollenfreiheit durch tiefe wheel wellsRollenfreiheit durch tiefe Wheelwells

Fazit:

Das Brett ist ein super Allrounder und macht sowohl in der Stadt Spaß, als auch am Berg oder beim Techsliden.

Durch das geringe Gewicht und die ausgeprägten Kicks hat das Board ordentlich Pop und lädt gerade nur so dazu ein es durch die Luft wirbeln zu lassen.

Die Qualität ist Moonshine typisch: extrem gut und man hat lange Spaß mit dem Board.

Ich empfehle, das Brett mit einer schmalen Achse fahren, so um die 160 mm.

Wer ein Board sucht, das alle Einsatzbereiche gut abdeckt, sollte zum Firewater greifen.

 

Falls ihr noch ein passendes Board für euch sucht, schaut doch im Boardshop vorbei

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