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King in the North 2016

So. 29. Mai 2016, 19:42 Uhr | Timotheus Kredel | 0 Kommentare

King in the North 2016

Dieses Wochenende war es soweit, in Dänemark (Vejle) fand zum zweiten Mal Flatspot’s King in the North Freeride/Downhill Race statt, wobei sich knapp 80 Fahrer angemeldet haben.

Das Event ist für Luge, Buttboard und auch Standup Fahrer ausgelegt, wobei Letzteres bekanntermaßen in Schallern und Sliden unterteilt wird.

Die Strecke geht durch einen Wald mit angenehmen Drops und 3 Links sowie eine Pin-Rechtskurve und endet nach einer Unterführung in einem letzten Drop und einer schönen Linkskurve mit Blick auf das Wasser. Der Track ist des weiteren von der Geschwindigkeit, sowie dass sie komplett gripbar ist Anfänger freundlich mit einem Max. Speed von etwa 80 Km/h.

Luge war eine der Dis­zi­p­linenStreetluge war eine der Dis­zi­p­linen

 

Das Camp befindet sich direkt unten an der Straße mit eigenem Park/Camp und Feuerplatz, allerdings ohne Duschen. Hierfür sprangen wir einfach in das kalte Ostseewasser um uns wieder ein bisschen aufzufrischen (zwei hielten es im Wettstreit sogar über eine halbe Stunde aus). Auch die Dixi Toiletten waren am letzten Tag sehr schwer betretbar und nur für Schmerzfreie.
Die Stimmung im Camp war sehr gut, alle Leute waren super gelaunt und man konnte sich jeder Zeit zu anderen Verrückten gesellen. Lediglich der Anbruch des nächsten Tages führte uns vor Augen, dass man die gute Gesellschaft nicht zu sehr genießen sollte.

Doch nun zum Fahren:
Der gripbare Track hatte ab der Hälfte des ersten, bis hin zum Rennen eine leichte Tücke. Durch einem anhaltenden Regenschauer, kam es leider bei den ersten Fahrern zu vermehrten Crashs. Dennoch brach die Stimmung bei den Fahrern nicht ab, was sich mit einem lauten Aufruf: „WHO WANTS TO GET WASTED?!?!“ bei der Rennleitung bemerkbar machte. Hiernach schlitterten die Rider entweder als Buttboarder oder als „Luftkissenkuschler“ durch die Strecke ohne Rücksicht auf Verluste.

Mit dem Regen kamen die Crashs
Mit dem Regen kamen die Crashs

 

Als dann das Rennen anbrach, waren endlich die Insides wieder trocken und somit die Strecke bis auf vereinzelte Stellen gripbar.
Die Rennen wurden unterteilt in: Street-Luge, Buttboard, Juniors, Female und natürlich Male Rider, wobei allerdings zusätzlich am Ende noch eine Dänische Meisterschaft anstand.

Schlussendlich kann man nur sagen, dass für jeden was dabei war und es einfach nur eine menge Spaß gemacht hat, mit einem mehr als fairen Preis von 80 Euro.

Hier noch das Video zum Event:

 

Bericht: Ronald Gudd

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