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Catch A Fire - Nachbericht

Mi. 01. Mai 2013, 18:51 Uhr | Basa |

 

Zum allerersten Mal fand ein Catch A Fire, im Rahmen der Kulturtage der Brauerei Ganter in einer, perfekt für Konzerte, neu angelegten Location statt. Dies wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein. Wie es sich für einen Catch A Fire - Abend gehört, war auch für heute ein langes Line-up angekündigt: Kool Savas, Curse, Oli Banjo, Megaloh, Lass Unltd, Edgar Wasser und viele mehr.

Vier Tage vor dem Konzert erreicht uns die Nachricht, dass Oli Banjo leider absagen musste. Ob einen diese Nachricht wirklich schwer trifft, wenn BIGG G uns als Ersatz Torch servierte, lässt sich streiten.

 

Die Location in der Ganter Brauerei war ungewöhnlich einfach aber dafür mal etwas Neues. Kein Verlaufen oder nerviges Gedrängel durch enge Flure. Stattdessen eine größere Halle mit Blick durch eine Glaswand auf ein paar alte Brauereimaschinen.

 

Aufgrund unserer späten Arbeitszeiten und des ungewöhnlich frühen Anfang, 19.00 Uhr, des Konzertabends, kamen wir gerade noch rechtzeitig, um die letzten Zeilen des wortgewandten Edgar Wassers aus München zu hören. Zuvor hatten Architekt, Amaris, Kesselbeatz, Nasou, Dj T-Rex, sowie die Freiburger Allstars Smoke T & Andi Tablez, Malik und Balance den Grundstein für einen durchaus gelungenen Hip Hop Abend gelegt.

Direkt darauf folgte der dauergrinsende Laas Unltd aus Hamburg, der mit Tracks wie „Backpack Inferno“ seinen Fans richtig einheizen konnte. Der Herr muss auf jeden Fall eine gute Beziehung zu seiner Stadt und deren Menschen haben, denn mit den sich wechselnden Caps von Cleptomanicx machte er an diesem Abend gute Werbung.

 

 

 

Laas Unltd

 

 

 

Kein geringerer wie Torch-Man betrat danach die Bretter der Stage und konnte, kurz aber knackig, mit den schönen alten Songs wie „Die Welt brennt“ und „Wir waren mal Stars“ auch die Oldschool Hip Hoper im Publikum begeistern.

 

 

 

Torch

 

 

 

Nach diesem Auftritt erkannten wir mal wieder den Nachteil einer solchen Hip Hop-Veranstaltung. Aufgrund des großen Line-ups blieben jedem Künstler etwa 30 Minuten auf der Bühne, indem natürlich immer nur ein kleiner Einblick in das jeweilige Repertoire geboten werden konnte.

 

Torch gab auf jeden Fall eine gute Vorlage für den derzeit stetig aufsteigenden Newcomer: Megaloh. Dieser performte einige Stücke seines erst kürzlich erschienen Albums „Endlich Unendlich“.

 

 

 

 

Megaloh

 

 

 

Im Anschluss kam der nächste Oldschool-Star Curse auf die Bühne. Auch er packte so richtig alte Schinken, wie „Und was ist jetzt“, „Wahre Liebe“ sowie „Die 10 Rap Gesetze“ aus. Nach einer kleinen stage-diving Einlage mit anschließendem Bad in der Menge, ließ er das Publikum noch wissen, dass der Text für das Lied „Widerstand“, mit Gentleman, damals im Rieselfeld, entstand. Freiburg halt ;-)

 

 

 

 

Curse

 

 

 

Den Abschluss des Abends machte dann die Legende Kool Savas, mit Laas Unltd als Back-Up an seiner Seite, und ließ die Menge noch mal so richtig hüpfen und mit den Armen bouncen. Auch er erinnerte sich an einen vergangen Auftritt im Crash, bei dem er sein Lied „Lutsch meinen Schwanz“ zum ersten Mal performte, welches danach von der Presse für „komplett vulgär überzogen betitelt“ wurde, wobei es doch seiner Meinung nach heutzutage, verglichen zu Anderen, ein völlig harmloser Song sei. Auf jeden Fall hat’s Spaß gemacht!

 

 

 

 

 

Kool Savas

 

 

Punkt 12 war die Vorstellung dann, wie angekündigt, zu Ende. Nicht mal eine Zugabe von Kool Savas war noch drin gewesen.

Alles in allem ein gelungener Abend, aber leider doch kein richtiger Vergleich zu früheren Hip Hop Konzerten mit spontanen Freestyle-Einlagen… Wir sind gespannt aufs nächste Mal.

 

- von Gesine Schrammel -

 

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